April 30, 2021 Redaktion

Personal Branding und die Psychologie dahinter – Selbstbild, Fremdbild, Identität

Personal Branding in der Geschichte - Die Psychologie dahinter - Wann ist Personal Branding sinnstiftend? - 3 Teile

Foto identity by Alex Iby – unsplash.com/@alexiby

 

 

Teil 2

Personal Branding und die Psychologie dahinter – Selbstbild, Fremdbild, Identität

 

Glauben wir Sigmund Freud, Jean-Paul Sartre, Simone de Beauvoir oder Albert Camus, dann haben wir alle ein Bild von uns selbst. In diesem Selbstbild bewerten wir unsere Eigenschaften, unsere vermeintliche Wirkung nach außen, unsere Stärken und Schwächen. In unserem Selbstbild vergleichen wir uns mit anderen, von denen wir allerdings nur ein Fremdbild haben. Das heißt, wir bewerten die Eigenschaften eines anderen Menschen subjektiv von außen im Vergleich zu unserem inneren Selbst.

 

Jetzt stellen Sie sich vor, Sie sind ein Mensch, umgeben von einer Gruppe anderer, fremder Menschen, von denen jeder ein anderes Fremdbild von ihnen hat. Weil die Gruppe im Vorfeld keine klaren Vorgaben hatte, wer sie genau sind, kommt jede Person der Gruppe zu einem anderen Fremdbild von Ihnen, schon allein, weil jede Person Sie mit sich selbst vergleicht und jeder Mensch anders ist.

 

Spätestens an dieser Stelle sollten Sie verstehen, dass das Selbstbild und das Fremdbild einer Person von allein nie übereinander stimmen können.

 

Somit kommen wir zur Identität. Identität ist ein, bewusst nach außen gegebenes, Bild, das andere von einer Person wahrnehmen, also ein Fremdbild. Damit mehr Menschen einer bestimmten Gruppe das gleiche Fremdbild einer Person haben, muss diese Person eine bestimmte Identität aufbauen, die, und damit kommen wir zum Personal Branding, bewusst und strategisch nach außen aufgebaut und inszeniert werden muss.

 

Diese PR- & Kommunikations-Praktik ist uns beispielsweise bereits seit Jahrzehnten aus Hollywood bekannt. Filmstars bauen bewusst nach außen hin ein inszeniertes Fremdbild (ein Image) von sich selbst auf, um den Anschein zu erwecken ihren Fans nahe zu sein, um jedoch in Wirklichkeit ihre Privatsphäre und ihre Familien vor der Öffentlichkeit zu schützen.

 

Foto by Ashutosh Sonwani – pexels.com/@ashutoshsonwani

 

Diese PR- & Kommunikations-Praktik ist uns beispielsweise bereits seit Jahrzehnten aus Hollywood bekannt. Filmstars bauen bewusst nach außen hin ein inszeniertes Fremdbild (ein Image) von sich selbst auf, um den Anschein zu erwecken ihren Fans nahe zu sein, um jedoch in Wirklichkeit ihre Privatsphäre und ihre Familien vor der Öffentlichkeit zu schützen.

 

In PR & Kommunikation bedienen wir uns dieser Techniken und wenden sie zur Etablierung und Authentifizierung von Persönlichkeiten in Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Kultur an – genannt Personal Branding.

 

 

 

 

 

Teil 1

Personal Branding in der Geschichte

Wir beobachten den Trend schon seit der Antike von Epoche zu Epoche wiederkehrend. Er ist eine altbekannte und bewährte Praktik der PR und Kommunikation….. zum Artikel Teil 1

 

 

Teil 3

Wann ist Personal Branding sinnstiftend?

Personal Branding ist absolut sinnstiftend, um zum einen Experten mit seinen USPs zu etablieren…  tba

 

 

 

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