März 19, 2020 Redaktion

PR-Herausforderungen mit denen alle Gründer von Startups kämpfen.

Die Lösung ist simpel.

Die Geschichten, die mir Gründer und Bekannte seit Jahren erzählen, ähneln sich sehr. Zusammengefasst stehen Gründer vor zwei zu identifizierenden Hauptproblemen in Bezug auf die Außenkommunikation ihrer Startups. Zum einen haben sie meistens bereits PR-Agenturen beauftragt, um sich selbst und ihr Startup berühmt zu machen, bekamen aber nicht den erhofften Output oder scheiterten am Budget. Zum anderen wurden Mitarbeiter eingestellt, die bestenfalls auf Presseanfragen reagieren konnten, aber ansonsten nicht wussten wie man Schritt für Schritt eine positive Unternehmens-Reputation in der Öffentlichkeit aufbaut. Wieder andere haben den großen Fehler gemacht die Macht der Außenkommunikation zu unterschätzen. Sie haben Presse- und PR-Aufgaben an Praktikanten weiterverteilt, die aus Unwissenheit so grobe Fehler machten, die fast PR-Krisen ausgelösten.

Beide Hauptprobleme resultieren daraus, dass der strategische, kommunikative Aufbau eines Startups die oben benannte, allumfassende neue Form von Presse- und PR-Arbeit, dern Kommunikationsmix, verlangt. Agenturen sind nicht auf einen systematischen, allumfassenden und kontinuierlichen Aufbau der Kommunikation in allen medialen Bereichen, wie ihn ein Startup benötigt, ausgelegt. Es wird zu dem oft vergessen, dass Agentur-Mitarbeiter gar nicht so nah an den jeweiligen Nischen-Themen, an denen Startups arbeiten, sein können und deshalb jede Menge Ideen und Zuarbeit benötigen. Auf dieser Grundlage wird oft klar, dass zwangsläufig jemand inhouse benötigt wird, der alle Informationen für die Presse-Arbeit bereitstellen muss. Somit ist die resultierende Erkenntnis, dass es sich letztlich auszahlen würde, einen kompetenten Mitarbeiter einzustellen, der die gesamte Kommunikationsarbeit übernimmt.

Presse- und PR-Mitarbeiter, die ursprünglich aus bereits etablierten Unternehmen in Startups kommen (ich schließe mich mit ein), müssen sich und ihren Arbeitsstil sehr oft umstellen und sich enorm anpassen können. Nicht nur, dass man sich Netzwerke in anderen Medien aufbauen muss, in Startups zählen Schnelligkeit, Ideenreichtum und die proaktive Umsetzung von Ideen und Kampagnen. Man sollte der erste sein, der über Trends und News in der Branche berichtet und sein Startup dort positioniert. Man sollte erklärend und aufklärend für jede Frage gewappnet sein und seinem Gründer die besten Vorträge auf den angesagtesten Events erkämpfen können. Mit ein paar nützlichen Tipps und Anleitungen ist das alles kein Hexenwerk.

Meine folgenden Beiträge soll die PR- & Kommunikations-Arbeit in Startups entmystifizieren und eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für einen soliden Grundaufbau der täglichen Arbeit liefern. Sie werden die Ansätze der Startup-Kommunikation, die von der klassischen Pressearbeit bis hin zu ihrer viralen Verbreitung durch Fachkompetenzen aufzeigen.

 

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